Gustav-Adolf-Preis 2018

Joachim Gauck
Quelle: Jesco Denzel

Joachim Gauck wird für sein friedenspolitisches Engagement geehrt

Bundespräsident a.D. Joachim Gauck wird am 2. November in Worms mit dem Gustav-Adolf-Preis ausgezeichnet.

Das Gustav-Adolf-Werk Hessen-Nassau zeichnet regelmäßig Persönlichkeiten aus, die aus ihrem protestantischen Selbstverständnis heraus eine gesellschaftliche Vorbildfunktion übernehmen und im Sinne des Gustav-Adolf-Werks ein Zeichen setzen für die Wahrung der Menschenrechte, den Schutz von Minderheiten oder für das Recht auf eigene Identität, Kultur und Religion.

Der Gottesdienst mit Preisverleihung beginnt um 17 Uhr in der Wormser Lutherkirche, Friedrich-Ebert-Straße 45. Die Predigt übernimmt Prälatin Gabriele Wulz, Präsidentin des Gustav-Adolf-Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Da der letztmalige Preisträger, Horst Deichmann, verstorben ist, wird Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, die Laudatio halten.

An die Preisverleihung schließt sich ein musikalisch umrahmter Empfang mit geladenen Gästen im Wormser Rathaus an (19.00 Uhr).

Mit dem Altbundespräsidenten Joachim Gauck wird eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die sich als bekennender Christ, Pfarrer und Politiker in der Deutschen Demokratischen Republik und im vereinten Deutschland für Freiheit des Einzelnen gegenüber allen gesellschaftlichen Ordnungen und für Toleranz gegenüber Minderheiten eingesetzt hat und einsetzt. Sein Aufruf zur Toleranz, auch als einer Abkehr von bloßer Gleichgültigkeit wiederholt die Mahnung zur Brüderlichkeit. Joachim Gauck hat damit jederzeit auf vielfältige Weise dazu verholfen, Nächstenliebe zu bezeugen und Menschen zu ihrer Achtung und Würde zu verhelfen.