Glauben verbindet

Das Gustav-Adolf-Werk e.V. (GAW) ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Es trägt seit 1832 dazu bei, dass evangelische Minderheiten im katholischen, orthodoxen, islamischen oder atheistischen Umfeld ihren Glauben leben und weitergeben können.

Seine Partnerkirchen in Europa, Lateinamerika und Nordasien unterstützt das GAW

  • beim Gemeindeaufbau,
  • bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen,
  • bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben,
  • bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mit­arbeitern u. a.

Jährlich sammelt das GAW insgesamt 2,7 Millionen Euro Spenden, davon 1,5 Millionen für den Projektkatalog.

Vorsitzender Pfarrer Matthias Loesch geht in den Ruhestand

Pfarrer Matthias Loesch

Pfarrer Matthias Loesch, Vorsitzender des GAW Hessen-Nassau verabschiedet sich zum Ende des Jahres 2017 aus seinem Dienst in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Am Marktplatz in Neu-Isenburg in den Ruhestand. Gleichzeitig scheidet er nach 30 Jahren aus dem GAW-Vorstand aus.

Der Vorstand des GAW Hessen-Nassau dankt ihm für seine langjährige Tätigkeit und sein Engagement für die Diaspora und wünscht ihm alles Gute und Gottes Segen für seinen wohlverdienten Ruhestand. Seinen persönlichen Gruß zum Abschied findet Sie in der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitung „Einblicke“.

Seine Nachfolge als Vorsitzender des GAW Hessen-Nassau wird ab 1. Januar 2018 Pfarrer i.R. Gerhard Hechler übernehmen.

 

Kirchenrenovierung in Taschkent abgeschlossen

Renovierte Kirche Taschkent

Das Dach der ehrwürdigen Benoit-Kirche wurde neu gedeckt. Die marode Dachlattung wurde vorher erneuert. Der Sanitärbereich wurde neu gestaltet und ein eigener Stromanschluss hergestellt. Der Kirchenraum wurde gründlich renoviert und erstrahlt im neuen Glanz. Und auch die Außenanlage wurde hergerichtet und die Eingangsstufen saniert und neu gefliest.  

Die Gemeinde wäre mit den Kosten der umfangreichen Sanierung völlig überfordert gewesen und war hoch erfreut und dankbar über die Hilfe des GAW und des Martin-Luther-Bundes. Die renovierte Kirche konnte am Reformationstag eingeweiht werden.

Das GAW Hessen-Nassau unterstützt auch weiter- hin die Gemeinde bei den Löhnen und Sachkosten. In der Gemeinde gibt es einen aktiven Kirchenchor und eine Jugendgruppe, die beide von ehrenamtlichen Leitern betreut werden. Es ist vorgesehen, Jugendliche für die Jungschararbeit auszubilden. Ebenso soll eine Diakoniegruppe aufgebaut werden, die den betagten und hilfsbedürftigen Gemeindegliedern beisteht.

Das nächste Ziel der Gemeinde ist es, die maroden Kirchenfenster zu erneuern. Da die Orgel der Kirche in der Sowjetzeit verschwunden ist, sucht das GAW Hessen-Nassau derzeit außerdem nach einer gebrauchten Orgel für die Gemeinde. Auf diese Weise kann das bereits vielfältig vorhandene Angebot an musikalischen Veranstaltungen der Gemeinde, das auf großes Interesse der Bevölkerung stößt, noch erweitert werden.

 

Kollekte am Reformationstag für das Gustav-Adolf-Werk

Kirche Taschkent

Am 31. Oktober 2017 haben alle Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im Rahmen ihrer Gottesdienste am Reformationstag für das Gustav-Adolf-Werk Hessen-Nassau gesammelt. Damit soll das aktuelle Projekt in Usbekistan unterstützt werden.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern herzlich für diese Zuwendung!

GAW übernimmt eine wichtige Aufgabe

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„Weltweit Gemeinden helfen“. Unter diesem Motto unterstützt das Gustav-Adolf-Werk evangelische Gemeinden in Osteuropa, in Lateinamerika und an vielen anderen Orten auf der Welt, in denen evangelische Christen in der Diaspora leben. Diese Gemeinden benötigen zum Erhalt ihrer Kirchen, ihrer Gemeinde- und Pfarrhäuser finanzielle Unterstützung und Hilfe. Ich bin froh und dankbar, dass das Gustav-Adolf-Werk diese wichtige Aufgabe übernimmt und mit großem Engagement und Einsatz den Gemeinden vor Ort mit Rat und Tat zur Seite steht. Darum empfehle ich Ihnen, dem Gustav-Adolf-Werk mit Ihrer Spende bei dieser wichtigen Aufgabe zu helfen und auf diese Weise die evangelischen Schwestern und Brüdern, die so dringend auf unseren Beitrag angewiesen sind, direkt zu unterstützen.

Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der EKD